Unsere Geschichte
Wie aus einer Leidenschaft für Pferde ein Weg mit fünf wunderbaren Vierbeinern wurde - und warum jeder einzelne Huf zählt.
Über uns
Dreimalvierhufe hieß eigentlich mal anders. Nämlich zweimalvierhufe. Aber wie das nunmal so ist, irgendwann werden es mehr und mehr Pferde. Und schwupps..nun sind wir 5 .. einhalb. Und ich kann ja nicht ständig den Namen ändern! Nur weil immer mehr Pferde dazukommen :-)
Also herzlich willkommen bei Bella (+ Mini E), Calle, Eddi, Hasi, Qasi und mir !
Aber: Warum werden es immer mehr Pferde? Warum ist das eigentlich so?
Ich glaube, das Universum führt das zusammen, was zusammen gehört. Und das ist auch der Grund, warum ich aufs Pferd gekommen bin. Im doppelten Sinne. Meine Pferde sind meine Freude, meine Familie, meine Therapeuten. Alle so eigen und mit eigenem Charakter, eigenem Wesen, Vorlieben und Verhalten.
Ich lerne durch sie. Nicht anders herum. Ich lerne Geduld. Ich lerne Bauchgefühl. Ich lerne zurückzutreten und zuzuhören. Ich lerne loszulassen. Ich lerne, mich zu verbessern. Für mich und meine Pferde. Reiten und der Umgang mit Pferden ist eine Lebensaufgabe. Mich weiterzuentwickeln und zu lernen, ist auch meine Verpflichtung. Für mich gehört nicht nur die Gesundheit und Gesunderhaltung der Pferde dazu, sondern auch, dass ich mich weiterbilde und immer besser werden möchte: Für mich, aber vorallem für meine Pferde.
Und das beziehe ich tatsächlich nicht hauptsächlich aufs Reiten. Sondern auf das Pferd an sich. Von der Hufstellung bis zum richtigen Gebiss. Von passenden Sattel über Verladetraining bishin zur Pferdesprache.
Pferde reden-wir müssen nur zuhören.
Meine Mission: Pferde sind Therapie- ich würde mir wünschen, dass jeder ihre Magie spüren kann.
Was uns ausmacht
Ich habe irgendwann festgestellt, dass meine Pferde mich eigentlich nicht brauchen. Aber ich sie. Sie sind meine Therapeuten (geworden). Ich habe nicht nur privat, sondern auch beruflich sehr viel emotionalen Overload und ohne meine Pferde würde ich das nicht so überstanden. Sie sind einfach da. Ohne Vorbehalt. Ohne Kritik.
Pferde sind. Und wenn ich bei Ihnen bin, dann bin ich.
Der Kopf ist aus. Das Gedankenkarussell dreht sich nicht mehr. Es geht nur um Pferdegeruch und das Streicheln weicher Pferdeschnäuzchen. Meine Pferde spiegeln meine Stimmung. Und zwar jeder auf seine Art.
Bin ich angespannt, dreht Bella sich weg und fordert mich auf, sie in Ruhe zu lassen. Qasi kommt kuscheln und Hasi möchte mich aufmuntern. Eddi hingegen zeigt mir dann knallhart die kalte Schulter. Ja und Calle? Der kommt immer angaloppiert und wiehert, wenn man ihn ruft. Er macht einfach immer jeden glücklich und versprüht gute Laune- was Fohlen eben so machen :-)
Bin ich aber zum Beispiel traurig, steht Bella ganz still und legt ihren Kopf sanft auf meine Schulter, so als wollte sie sagen: 'Ich bin da. Ich höre zu.' Hasi wiederum kann das nicht ertragen und macht irgendeinen Schabernack. Qasi will wieder trösten. Eddi tastet sich langsam ran.
Am Ende des Tages sind jedenfalls alle negativen Gedanken und Stimmungen verflogen und ich bin nach ein paar Streicheleinheiten wieder glücklich.
Pferde und der Sport
Ja, wir streicheln nicht nur. Wir reiten. Und wie.
Und irgendwie lief dann alles anders als gedacht. Ein Jungpferd als Lehrmeister..keine gute Idee? Springen lernen auf einem der Springen lernt? Aber mit toller Hilfe, viel Ehrgeiz un Training und gaaaaanz viel Resilienz habe ich mich von der ersten Trabstange mit Bella mittlerweile bis in den L-Parcours mit Qasi „vorgesprungen“. Und ja: Der macht das freiwillig. Ist das nicht klasse? Auch das will ich zeigen! Meine Pferde haben Freude an dem, was sie tun!
Und Eddi? Na der wird mit mir tanzen! Und wenn nicht im Viereck, dann eben Discofox!
Durch Höhen und noch tiefere Tiefen..
Ich weiss, dass ich nichts weiss. Und ich weiss auch, dass Reiten ein lebenslanger Prozess ist. Ich habe spät so richtig angefangen mit Unterricht. Da war ich knapp 40. Ich muss nicht erklären, dass zwei Jungpferde in Ausbildung (Springen und Dressur) mich total fordern ,zwischenzeitlich sicher überfordert haben. Und ich bin froh, dass ich nun meinen Weg gefunden habe. Mit Geduld, Profis an der Seite und jeder Menge Liebe. Nicht nur einmal bin ich verzweifelt- 'ich schaffe das nicht. Ich kann das nicht. Das haben die Pferde nicht verdient.' Ja so habe ich gedacht. Eddi, ein Pferd für höhere Aufgaben und unfassbar viel Potenzial- mit mir ? Er bleibt doch unter seinen Möglichkeiten.. und Qasi wird unsicher, wenn ich unsicher bin. Hab ich mir da nicht zu viel vorgenommen?
HALT!
Die Pferde sind nicht nachtragend. Wir lernen gemeinsam. Es dauert länger. Es gibt Rückschritte. Und wie. Erst irgendwie A** platziert und dann bringe ich Qasi nicht mal bis zum Ende durch einen Parcours? Komme im L so sehr an meine mentalen Grenzen, dass die Nerven versagen. Ich verliere Vertrauen. In mich. Was tun?
Eddi? Kann einfach nicht so, wie er könnte.. Liegt es an mir?
Ich habe mehr als einmal ins Kissen geweint. Denn: es ist nie das Pferd: Es ist der Reiter. In dem Fall die Reiterin.
Also, was würde Doc Caro tun- z.B im Einsatz?
Klar. Einen Schritt zurück gehen, sich sammeln und aufs Bauchgefühl hören.
Das habe ich gemacht. Und meine Pferde vom Scheitel bis zu Sohle umgekrempelt. Hufeisen gegen Barhuf, tierärtzliche Untersuchungen, anderes Equipment, anderes Training, weniger Druck- mehr Spass. Mehr Pause. Mehr Bauchgefühl...
Und siehe da... es geht.. und zwar steil bergauf.
Oberstes Gebot: Pferde sind auch nur Menschen :-) und zwar wahrscheinlich die besseren..
Was zählt am Ende ist das WIR. Das wir gemeinsam wachsen. Und niemals aufgeben!